Buchpatenschaften

Buchpatenschaften

Mit einer Buchpatenschaft übernehmen Sie einen Teil oder die gesamten Kosten einer Hörbuchproduktion. Sie entscheiden, in welchem Umfang Sie ein Hörbuch fördern wollen. Bei Interesse teilen Sie uns bitte mit, welchen Titel und in welchem Umfang Sie gerne fördern möchten. Am einfachsten ist es, wenn Sie uns dazu telefonisch kontaktieren.

Ihr Ansprechpartner ist Michael Schroeter

Telefon:
0228 55 94 921
E-Mail:
schroeter@dkbblesen.de

Für geleistete Zuwendungen erhalten Sie selbstverständlich eine entsprechende Spendenbescheinigung.
Als Buchpate können Sie sich gerne auch am Anfang des Hörbuches namentlich erwähnen lassen.

Titelvorschläge für Buchpatenschaften

1. Gilbers, Harald: Endzeit. Kriminalroman

Ein Fall für Kommissar Oppenheimer. Richard Oppenheimer – Bd.3

Verlag: Droemer/Knaur , 3. Aufl. (2017), 560 S.

Kommissar Oppenheimers dritter Fall: ein packender Zweiter-Weltkriegs-Krimi über die Atompläne der Nazis von Glauser-Preisträger Harald Gilbers.

Berlin, Ende April 1945: Die letzten Tage des Dritten Reichs verbringen Kommissar Oppenheimer und seine Frau Lisa in einem Unterschlupf des Ganoven Ede. Doch in den chaotischen Wirren der Niederlage werden sie getrennt. Als Oppenheimer in Edes Auftrag einen verschwundenen Schuldner aufspüren soll, bekommt er unverhofft einen Hinweis auf Lisas Vergewaltiger, den russischen Deserteur Grigorjew. Er stößt auf ein Netz aus Lügen und Täuschungsmanövern, in dessen Zentrum ein Koffer mit brandgefährlichem Inhalt steht. Denn auch andere Mächte sind hinter Grigorjew her. Offenbar sollte er Material schmuggeln, das bei den Atomplänen der Nazis eine Rolle spielte. Und Oppenheimer weiß mehr von der Affäre, als er zunächst ahnt.

„Historisch sehr akkurat, atmosphärisch dicht und zudem noch ungemein spannend.“ FAZ

2. Halbfas, Hubertus: Kann ein Atheist Christ sein? Religion

Verlag: Patmos Verlag (2020) – 244 S.

Das traditionell-kirchliche Lehrgebäude weckt bei heutigen Menschen immer öfter Widerspruch und Ablehnung. Die Kritik kommt von außen wie von innen. Sie bündelt sich in einem Atheismus, der einerseits proklamiert: „Gott ist tot“ und andererseits sagt: „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.“ Kann es sein, dass sowohl der Religionskritiker Friedrich Nietzsche als auch der Theologe Dietrich Bonhoeffer Recht haben? Hubertus Halbfas begründet einen Weg, Gegensätze zu verbinden. Er hebt den Glauben von mythischen Vorstellungen ab. Leben, Denken und Glauben folgen einer Rückbesinnung auf das jesuanische Erbe. Darin ist ein Engagement angelegt, das Christen und Nicht-Christen vereinen kann.

3. Jürgens, Stefan: Ausgeheuchelt! Religion

So geht es aufwärts mit der Kirche, Ein Pfarrer spricht Klartext

Verlag: Herder, Freiburg , 2. Aufl. (2019), 192 S.

Katholisch aufgewachsen, Priester geworden, als Kaplan auf Wolke sieben: und dann? Dann erfährt Stefan Jürgens eine Kirche, die sich durch ihre Hierarchie selbst lähmt, die am Klerikalismus erstickt, die an einer Sprache festhält, die keiner mehr versteht, die Frauen, Homosexuelle und geschiedene Wiederverheiratete diskriminiert. All das beschreibt Jürgens – so pointiert und provokant wie kaum ein Amtsträger vor ihm, und zugleich verrät er, weshalb er noch immer in dieser Kirche ist. Was sich ändern muss und wie es aufwärtsgehen kann. So schmerzhaft Jürgens‘ Analyse ist, so hilfreich sind seine Vorschläge. Er weiß genau: Entweder es ist Schluss mit der Heuchelei. Oder es ist Schluss mit der Kirche.

„Es ist Druck im Kirchenkessel. Die gut organisierte katholische Kirche in Deutschland ist auf dem Weg in eine gut organisierte Bedeutungslosigkeit. Die Kirche ist weltfremd geworden – und die Welt kirchenfremd. Oftmals steht die Kirche dem Evangelium geradezu im Weg. Und dabei fordert der Glaubenssinn des Volkes Gottes längst Reformen. Neue Zugangswege zum Amt, selbstverständlich auch für Frauen, sowie die Freistellung des Zölibats:
Beides sind Dauerthemen und mittlerweile Ausdruck einer langen und lähmenden kollektiven Sexualneurose der katholischen Kirche mitsamt ihrer institutionellen Heuchelei. Ernstnehmen anderer Lebensmodelle und Biografien, Partizipation und Förderung des Engagements der Laien auf Augenhöhe, Ökumene und interreligiöser Dialog, die über symbolisches Händeschütteln hinausgehen: All das sind Reformen, die die Kirche endlich ernsthaft angehen muss, will sie nicht in jener gut organisierten Bedeutungslosigkeit enden.“

4. Marx, Reinhard: Freiheit. Religion

Verlag: Kösel , 3. Aufl. (2020), 176 S.

Der Begriff „Freiheit“ ist für viele Menschen nicht mit Religion vereinbar. Doch für Kardinal Marx gehört „Freiheit“ zu den Kernbotschaften des Christentums. Wer frei ist, kann sich einbringen, wer frei ist, kann handeln, wer frei ist, kann sich binden und lieben, wer frei ist, kann sich frei entscheiden. Mit seinem sehr persönlichen Buch möchte Kardinal Marx Mut machen, sich frei, ohne Angst und im Vertrauen auf die christlichen Werte einzumischen und die Veränderungen in unserer Gesellschaft mitzugestalten.

5. Moosbach, Carola: Johann Sebastian Bachs Töchter. Hist. Roman

Verlag: St. Benno (2020) – 300 S.

Leipzig, 1750. Der Thomaskantor Johann Sebastian Bach wird zu Grabe getragen. Für seine Witwe Anna Magdalena Bach und die vier Töchter beginnt nun eine ungewisse Zeit. Wie sollen sie den finanziellen Nöten entkommen? Können sie sich gegenüber den Männern der Familie behaupten? Wird das musikalische Talent der jüngsten Tochter Regina Susanna überhaupt bemerkt werden? Ein mitreißender Roman über die Bach-Frauen, die ihr Schicksal mit großem Einfallsreichtum und Durchhaltevermögen meistern. Historisch genau, ohne Kitsch und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt.- historisch hervorragend recherchiert- eintauchen, mitfiebern, schwelgen- einfühlsam und mitreißend geschrieben.

6. Owens, Delia: Der Gesang der Flusskrebse. Roman

Verlag: Heyne (2021). – 464 S.

Die berührende Geschichte von Kya, dem Marschmädchen, von der Zerbrechlichkeit der Kindheit und der Schönheit der Natur.

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

7. Plamper, Jan: Das neue Wir. Politik & Zeitgeschichte

Warum Migration dazugehört: Eine andere Geschichte der Deutschen

Verlag: S. FISCHER (2019), 400 S.

Migration ist das Normalste der Welt, Nation kein Schimpfwort. Der Historiker Jan Plamper erzählt die deutsche Geschichte seit 1945 radikal anders: Aus- und Einwanderung gehören zur DNA unserer Republik. Das tut vor allem eines in der aufgeheizten Migrationsdebatte – es enthysterisiert.
In einem ganz eigenen, mitreißenden Sound lässt Jan Plamper die Erfahrungen der Menschen, die nach Deutschland kamen, zu einem Teil unserer gemeinsamen Geschichte werden.
Sie alle gehören dazu: die schlesischen Vertriebenen, die „Gastarbeiter“ aus Italien und der Türkei, die DDR-„Vertragsarbeiter“ aus Mosambik und Vietnam, die Aussiedler aus der Sowjetunion und all jene, die aus guten Gründen Asyl erhalten. Hier kommen die Menschen selbst zu Wort, die Dazugekommenen und jene, die schon länger da sind. Zusammen sind sie, sind wir das neue Wir.
Am Ende entfaltet Jan Plamper eine konkrete Vision davon, wie wir Deutschland neu denken, zu einem neuen Wir-Gefühl kommen können. Denn es wird klar: Die Geschichte der Einwanderung nach Deutschland ist eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Wider die Aufgeregtheit macht die historische Perspektive Mut – für die Gegenwart und für die Zukunft.

8. Politi, Marco: Das Franziskus-Komplott. Religion

Der einsame Papst und sein Kampf um die Kirche.

Verlag: Herder, Freiburg (2020) – 304 S.

Die Beschlüsse der Amazonas-Synode scheinen zu versanden, der emeritierte und der amtierende Papst werden gegeneinander ausgespielt, der Synodale Weg ist steinig: Das Ringen um die Zukunft der Kirche wird immer dramatischer, die Lage spitzt sich zu. Die Fronten sind verhärtet und oft weiß man nicht mehr, wer gegen wen und wer wofür kämpft. Mittendrin: Papst Franziskus. Bestsellerautor und Vatikan-Insider Marco Politi beschreibt in seinem neuen Buch, in welcher Situation sich der Pontifex tatsächlich befindet, enthüllt dabei das Netz von Intrigen im Vatikan und entlarvt erbitterte Feinde wie den „italienischen Gegenpapst“ aus den vordersten Reihen der Politik.

Politi blickt dabei auch auf die deutsche Kirche, stellt den internationalen Kontext her, erklärt überraschende Hintergründe und wichtige Zusammenhänge. Fesselnd wie ein Thriller schildert der Vatikan-Kenner, was viele längst nicht mehr verstehen: Wie es so weit in der Kirche kommen konnte und was Papst Franziskus nun tun will. Er zeigt einen Papst, der angeschlagen ist, dessen Popularitätsverlust in Italien signifikant ist, der aber noch nicht aufgegeben hat. Weiterhin kämpft er gegen Populismus, für eine ethische Migrationspolitik und gegen korrupte Politiker. Und er weiß selbst, dass sich sehr bald sehr viel entscheidet.

„Franziskus ist umzingelt. Der heimliche Bürgerkrieg in der katholischen Kirche von heute ist etwas ganz anderes und sehr viel Aggressiveres als die theologischen Auseinandersetzungen und Dispute, die die Pontifikate Pauls VI., Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. in den vergangenen 50 Jahren geprägt haben. Die Feinde wollen den Pontifex systematisch delegitimieren. Der Kampf um Rom geht unerbittlich weiter. Doch Franziskus ist ein zäher Kämpfer.“

Marco Politi legt mit diesem Buch eine hochaktuelle Analyse der Zukunft der katholischen Kirche vor und zeigt, wie sehr Papst Franziskus im Kampf um seine Kirche im Stich gelassen wird. Von denen, die zwar seinen Reformkurs aufrichtig begrüßen, sich aber lieber bequem zurücklehnen. Und von der Masse der Prälaten, die ihm gegenüber nur ein Lippenbekenntnis ablegen.

9. Sansom, Christopher J.: Pforte der Verdammnis. Hist. Kriminalroman

Verlag: FISCHER Taschenbuch (2012). – 672 S.

England im Jahre 1537: Die Reformation ist in vollem Gange, Heinrich VIII. hat sich selbst zum Oberhaupt der Kirche ernannt und unter Thomas Cromwells Befehl reisen Kommissare durchs Land, die die Klöster inspizieren sollen. Im Kloster von Scarnsea an der Südküste Englands sind derweil die Dinge gänzlich außer Kontrolle geraten. Einem von Cromwells Kommissaren ist dort mit einem einzigen Säbelhieb der Kopf vom Rumpf abgetrennt worden. In der folgenden Nacht wird ein schwarzer Hahn auf dem Altar geopfert. Wer steckt dahinter? Und warum? Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und lange Zeit ein Befürworter der großen Reformation, wird von Cromwell nach Scarnsea beordert, um die Sachlage zu klären. Aber je mehr er ermittelt, desto klarer wird ihm auch, dass er im Grunde niemandem trauen kann.

10. Striet, Magnus: Ernstfall Freiheit. Theologie & Pastoral

Arbeiten an der Schleifung der Bastionen.

Verlag: Herder, Freiburg (2018), 160 S.

Seit geraumer Zeit gibt es Unruhe in der katholischen Kirche, und diese spiegelt sich auch in Auseinandersetzungen im
Bereich der Theologie wider. Der Grund hierfür ist benennbar. Bis heute nicht ausgestanden ist die Frage, was der Begriff der Freiheit meint, schärfer noch: ob sich die Kirche auf das Denken einer Moderne einlassen kann, die sich vom Gedanken des Rechts auf individuelle Selbstbestimmung leiten lässt.Das Buch reagiert auf eine im Jahr 2017 erschienene Streitschrift von Karl-Heinz Menke mit dem Titel „Macht die Wahrheit frei oder die Freiheit wahr?“. Die Frage ist prekär, denn sie greift nicht nur tief in die ökumenischen Debatten ein, sondern wirft auch die Frage auf, ob ein freiheitlicher säkularer Rechtsstaat überhaupt aus sich heraus legitimierbar ist.

Die Antwort des Autors dieser Gegenstreitschrift ist eindeutig: Autonomiefreiheit muss theologisch als Prinzip anerkannt werden, und die katholische Kirche sollte endlich eine auf Freiheit setzende Moderne für ein dringend benötigtes neues Selbstverständnis nutzen. So geht es in diesem Buch nicht um irgendeinen Streit, sondern um sehr grundsätzliche Fragen.

11. Szalay, David: Turbulenzen. Roman

Verlag: Hanser (2020) – 136 S.

Zwölf Menschen begegnen sich, während ihr Leben in Turbulenzen gerät. Auf dem unruhigen Flug nach Madrid kommt eine Frau, die ihren krebskranken Sohn in London besucht hat, mit ihrem Sitznachbarn ins Gespräch. Der Geschäftsmann aus dem Senegal weiß noch nicht, dass ihn in Dakar die Nachricht eines tragischen Unfalls erwartet, bei dem ein Frachtpilot Zeuge wurde. In diesem höchst spannenden Roman berührt jedes Leben das nächste, ob es der indische Golfer ist, der seinen senilen Vater bestiehlt, oder die Tochter einer ausgewanderten Deutschen, die einen syrischen Flüchtling heiraten will. Mit magischer Schwerelosigkeit nimmt uns der international gefeierte Autor David Szalay mit auf eine Reise rund um die Welt.

12. Ullrich, Volker: Acht Tage im Mai. Deutsche Geschichte

Die letzte Woche des Dritten Reiches.

Verlag: Beck (2020) – 317 S.

Die letzte Woche des Dritten Reiches hat begonnen. Hitler ist tot, aber der Krieg noch nicht zu Ende. Alles scheint zum Stillstand zu kommen, und doch ist alles in atemloser Bewegung. Volker Ullrich schildert Tag für Tag diese „zeitlose Zeit“ und entführt den Leser in eine zusammenbrechende Welt voller Dramatik und Hoffnung, Gewalt und Angst. Sein Buch ist eine unvergessliche Zeitreise in den Untergang.
Während die Regierung Dönitz nach Flensburg ausweicht, rücken die alliierten Streitkräfte unaufhaltsam weiter vor. Berlin kapituliert, in Italien die Heeresgruppe C. Raketenforscher Wernher von Braun wird festgenommen. Es kommt zu einer Selbstmordepidemie und zu Massenvergewaltigungen. Letzte Todesmärsche, wilde Vertreibungen, abtauchende Nazi-Bonzen, befreite Konzentrationslager – all das gehört zu jener „Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht“, die Erich Kästner am 7. Mai 1945 in seinem Tagebuch vermerkt. Volker Ullrich, der große Journalist und Hitler-Biograph, hat aus historischen Miniaturen und Mosaiksteinen ein Panorama dieser „Acht Tage im Mai“ zusammengefügt, das sich fesselnder liest als mancher Thriller.

13. Vaszary, Anne von: Die Schnüfflerin. Kriminalroman

Die Schnüfflerin und Kommissar Koller – 1

Verlag: Droemer/Knaur (2020) Kartoniert, 384 S.

Der Geruchssinn als Ermittler: „Die Schnüfflerin“ von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen …

Anne von Vaszary wirkt als Dramaturgin und Erzählerin in unterschiedlichen Medienformen und Formaten. So führte sie ihre Leidenschaft für gute Geschichten schon in den Games-, Hörspielserien- und Comedybereich. Ihr Sinn für prägnante Charaktere und ihre eigenen Erfahrungen mit dem verstärkten Geruchssinn während der Schwangerschaft fließen in diesen außergewöhnlichen Kriminalroman ein und schaffen ein Ermittler-Duo mit hohem Wiedererkennungswert.

14. Wolffsohn, Michael: Tacheles. Geschichte & Politik

Im Kampf um die Fakten in Geschichte und Politik.

Verlag: Herder, Freiburg (2020) – 320 S.

Michael Wolffsohn erweist sich in seinem neuen Buch einmal mehr als brillanter Historiker und Analytiker der politischen Gegenwart. In zahlreichen bisher unveröffentlichten Texten räumt Wolffsohn mit Klischees und Legenden in Geschichte und Politik auf. Er kritisiert scharf und pointiert den aktuellen Antisemitismus in Deutschland sowie den Umgang der Politik damit oder geht der Geschichte des Begriffs „Abendland“ auf den Grund und attackiert die Argumentationsmuster vieler Populisten. In weiteren Beiträgen setzt sich Wolffsohn mit der deutschen Nahostpolitik auseinander und stellt die Frage, was Freiheit eigentlich ist.
Die glanzvollen Essays des unerschrockenen Denkers eröffnen neue Horizonte und stehen in bester aufklärerischer Tradition.

15. Worth, Jennifer: Call the Midwife – Ruf des Lebens. Biographie

Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End.

Verlag: Edel Germany GmbH (2013) – 400 S.

Die Lebenserinnerungen der Londoner Hebamme Jennifer Worth. Das Londoner East End in den späten 50er Jahren: ein armes Arbeiterviertel voller vielköpfiger Familien auf viel zu wenig Raum, gescheiterter Existenzen, Trinkern und Prostituierten. Der jungen Hebamme Jennifer ist diese Welt fremd – sie muss erst lernen, Geburten unter einfachsten Bedingungen, oft ohne fließendes Wasser durchzuführen. Doch das Viertel und die Menschen, die sie trifft, wachsen ihr ans Herz. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Jede Familie, der sie beisteht, hat eine andere Geschichte, ein anderes Schicksal. Unterhaltsam, bewegend – nicht selten auch erschütternd – aber auch herzerwärmend sind die Erzählungen der Hebamme, die eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden lassen.