Buchpatenschaften

Buchpatenschaften

Mit einer Buchpatenschaft übernehmen Sie einen Teil oder die gesamten Kosten einer Hörbuchproduktion. Sie entscheiden, in welchem Umfang Sie ein Hörbuch fördern wollen. Bei Interesse teilen Sie uns bitte mit, welchen Titel und in welchem Umfang Sie gerne fördern möchten. Am einfachsten ist es, wenn Sie uns dazu telefonisch kontaktieren.

Ihr Ansprechpartner ist Michael Schroeter

Telefon:
0228 55 94 921
E-Mail:
schroeter@dkbblesen.de

Für geleistete Zuwendungen erhalten Sie selbstverständlich eine entsprechende Spendenbescheinigung.
Als Buchpate können Sie sich gerne auch am Anfang des Hörbuches namentlich erwähnen lassen.

Titelvorschläge für Buchpatenschaften

1. Sansom, Christopher J.: Pforte der Verdammnis. Hist. Kriminalroman

Verlag: FISCHER Taschenbuch (2012). – 672 S.

England im Jahre 1537: Die Reformation ist in vollem Gange, Heinrich VIII. hat sich selbst zum Oberhaupt der Kirche ernannt und unter Thomas Cromwells Befehl reisen Kommissare durchs Land, die die Klöster inspizieren sollen. Im Kloster von Scarnsea an der Südküste Englands sind derweil die Dinge gänzlich außer Kontrolle geraten. Einem von Cromwells Kommissaren ist dort mit einem einzigen Säbelhieb der Kopf vom Rumpf abgetrennt worden. In der folgenden Nacht wird ein schwarzer Hahn auf dem Altar geopfert. Wer steckt dahinter? Und warum? Matthew Shardlake, Rechtsanwalt und lange Zeit ein Befürworter der großen Reformation, wird von Cromwell nach Scarnsea beordert, um die Sachlage zu klären. Aber je mehr er ermittelt, desto klarer wird ihm auch, dass er im Grunde niemandem trauen kann.

2. Drobinski, M. & Urban, T.: Johannes Paul II. Biographie

Der Papst, der aus dem Osten kam.

Verlag: Beck (2020) – 336 S.

Johannes Paul II. (1920 – 2005) war ein Jahrhundertpapst. Er begeisterte die Massen, und seine Besuche in Polen zeigten den Menschen im Ostblock: Es gibt eine Kraft, die stärker ist als der kommunistische Staatsapparat. Doch so sehr Karol Wojtyla in seiner Heimat stets die Reformer in der Kirche unterstützt hatte – als Papst regierte er selbst autoritär, beschnitt die Unabhängigkeit der Ortskirchen und maßregelte Theologen. Matthias Drobinski und Thomas Urban erzählen keine Heiligengeschichte, sondern porträtieren eine faszinierende Persönlichkeit, die Revolutionär und Reaktionär in Einem war.

Unter dem Eindruck des nationalsozialistischen Terrorregimes entschied sich Karol Wojtyla für das Priestertum. Er entwickelte eine Theologie, die von der Freiheit und Würde des Menschen ausgeht, der über sich und seine materielle Existenz hinausstrebt. Er half durch sein Auftreten gegen den Kommunismus, den Eisernen Vorhang einzureißen, aber unerbittlich kritisierte er auch den Materialismus des Westens. In einem mutigen Schritt hat er als Papst um Vergebung gebeten für die Schuld der Vergangenheit. Doch mit seinem Festhalten an einer rigiden Sexualmoral, dem Nein zur Frauenordination und der Verkennung des Missbrauchsskandals hinterließ Johannes Paul II. seiner Kirche ein schweres Erbe.

3. Halbfas, Hubertus: Kann ein Atheist Christ sein? Religion

Verlag: Patmos Verlag (2020) – 244 S.

Das traditionell-kirchliche Lehrgebäude weckt bei heutigen Menschen immer öfter Widerspruch und Ablehnung. Die Kritik kommt von außen wie von innen. Sie bündelt sich in einem Atheismus, der einerseits proklamiert: „Gott ist tot“ und andererseits sagt: „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.“ Kann es sein, dass sowohl der Religionskritiker Friedrich Nietzsche als auch der Theologe Dietrich Bonhoeffer Recht haben? Hubertus Halbfas begründet einen Weg, Gegensätze zu verbinden. Er hebt den Glauben von mythischen Vorstellungen ab. Leben, Denken und Glauben folgen einer Rückbesinnung auf das jesuanische Erbe. Darin ist ein Engagement angelegt, das Christen und Nicht-Christen vereinen kann.

4. Kasper, Walter: Juden und Christen – das eine Volk Gottes. Religion

Verlag: Herder, Freiburg (2020) 160 S.

Kardinal Kasper hat für den Dialog zwischen Juden und Christen vielfältige, weiterführende Impulse gesetzt. Der Band sammelt seine wichtigsten Beiträge, die von ihm durch aktuelle Nachforschungen und Überlegungen ergänzt worden sind. Er ist Ansporn, dem neu aufflammenden Antisemitismus mit ganzer Kraft zu widerstehen.

5. Politi, Marco: Das Franziskus-Komplott. Religion

Der einsame Papst und sein Kampf um die Kirche.

Verlag: Herder, Freiburg (2020) – 304 S.

Die Beschlüsse der Amazonas-Synode scheinen zu versanden, der emeritierte und der amtierende Papst werden gegeneinander ausgespielt, der Synodale Weg ist steinig: Das Ringen um die Zukunft der Kirche wird immer dramatischer, die Lage spitzt sich zu. Die Fronten sind verhärtet und oft weiß man nicht mehr, wer gegen wen und wer wofür kämpft. Mittendrin: Papst Franziskus. Bestsellerautor und Vatikan-Insider Marco Politi beschreibt in seinem neuen Buch, in welcher Situation sich der Pontifex tatsächlich befindet, enthüllt dabei das Netz von Intrigen im Vatikan und entlarvt erbitterte Feinde wie den „italienischen Gegenpapst“ aus den vordersten Reihen der Politik.

Politi blickt dabei auch auf die deutsche Kirche, stellt den internationalen Kontext her, erklärt überraschende Hintergründe und wichtige Zusammenhänge. Fesselnd wie ein Thriller schildert der Vatikan-Kenner, was viele längst nicht mehr verstehen: Wie es so weit in der Kirche kommen konnte und was Papst Franziskus nun tun will. Er zeigt einen Papst, der angeschlagen ist, dessen Popularitätsverlust in Italien signifikant ist, der aber noch nicht aufgegeben hat. Weiterhin kämpft er gegen Populismus, für eine ethische Migrationspolitik und gegen korrupte Politiker. Und er weiß selbst, dass sich sehr bald sehr viel entscheidet.

„Franziskus ist umzingelt. Der heimliche Bürgerkrieg in der katholischen Kirche von heute ist etwas ganz anderes und sehr viel Aggressiveres als die theologischen Auseinandersetzungen und Dispute, die die Pontifikate Pauls VI., Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. in den vergangenen 50 Jahren geprägt haben. Die Feinde wollen den Pontifex systematisch delegitimieren. Der Kampf um Rom geht unerbittlich weiter. Doch Franziskus ist ein zäher Kämpfer.“

Marco Politi legt mit diesem Buch eine hochaktuelle Analyse der Zukunft der katholischen Kirche vor und zeigt, wie sehr Papst Franziskus im Kampf um seine Kirche im Stich gelassen wird. Von denen, die zwar seinen Reformkurs aufrichtig begrüßen, sich aber lieber bequem zurücklehnen. Und von der Masse der Prälaten, die ihm gegenüber nur ein Lippenbekenntnis ablegen.

6. Shipton, Paul: Die Wanze. Ein Insektenkrimi

Altersempfehlung: ab 8 J.

Verlag: FISCHER Taschenbuch , 15. Aufl. (2017) – 188 S.

Ein Fall für Wanze Maldoon

Wanze Maldoon ist, wie der Name schon sagt, ein Käfer – und von Beruf Privatdetektiv. Der beste und billigste Schnüffler im ganzen Garten (und auch der einzige). Wozu man im Garten einen Detektiv braucht? Weil auf der großen Wiese zwischen Gänseblümchen und Löwenzahn nicht nur friedfertige Krabbeltiere wohnen, sondern auch beinharte Schurken. Als Ohrwurm Eddie verschwindet, merkt die Wanze schnell, dass dies mehr als ein Routinefall ist. Der gesamte Garten ist in allerhöchster Gefahr!
Ein packender Ermittlungsfall aus dem Insektenmilieu – verboten spannend und kriminell komisch!

„Paul Shipton hat frei nach Chandler-Manier einen packenden Krimi im Mikrokosmos des Wiesenmilieus geschrieben, der das Herz eines jeden Krimi- und Hobby-Insektologen höher schlagen lässt.“ Der Tagesspiegel

In einem Garten lebt Wanze Muldoon. Als Privatdetektiv tätig, hat er im Insektenreich eine Menge Ungereimtheiten aufzuklären. Zunächst muß er einen verschwundenen Ohrenschlitzer aufspüren. Diesen Fall zu lösen, macht ihm wenig Mühe, doch als er den Auftrag erhält, eine Gruppe separatistischer Ameisen, die den gesamten Ameisenstaat in Aufruhr versetzt, ausfindig zu machen, muß er seinen ganzen detektivischen Spürsinn aufbieten. Ein Krimi aus dem Reich der Insekten.

7. Ullrich, Volker: Acht Tage im Mai. Deutsche Geschichte

Die letzte Woche des Dritten Reiches.

Verlag: Beck (2020) – 317 S.

Die letzte Woche des Dritten Reiches hat begonnen. Hitler ist tot, aber der Krieg noch nicht zu Ende. Alles scheint zum Stillstand zu kommen, und doch ist alles in atemloser Bewegung. Volker Ullrich schildert Tag für Tag diese „zeitlose Zeit“ und entführt den Leser in eine zusammenbrechende Welt voller Dramatik und Hoffnung, Gewalt und Angst. Sein Buch ist eine unvergessliche Zeitreise in den Untergang.
Während die Regierung Dönitz nach Flensburg ausweicht, rücken die alliierten Streitkräfte unaufhaltsam weiter vor. Berlin kapituliert, in Italien die Heeresgruppe C. Raketenforscher Wernher von Braun wird festgenommen. Es kommt zu einer Selbstmordepidemie und zu Massenvergewaltigungen. Letzte Todesmärsche, wilde Vertreibungen, abtauchende Nazi-Bonzen, befreite Konzentrationslager – all das gehört zu jener „Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht“, die Erich Kästner am 7. Mai 1945 in seinem Tagebuch vermerkt. Volker Ullrich, der große Journalist und Hitler-Biograph, hat aus historischen Miniaturen und Mosaiksteinen ein Panorama dieser „Acht Tage im Mai“ zusammengefügt, das sich fesselnder liest als mancher Thriller.

8. Wolffsohn, Michael: Tacheles. Geschichte & Politik

Im Kampf um die Fakten in Geschichte und Politik.

Verlag: Herder, Freiburg (2020) – 320 S.

Michael Wolffsohn erweist sich in seinem neuen Buch einmal mehr als brillanter Historiker und Analytiker der politischen Gegenwart. In zahlreichen bisher unveröffentlichten Texten räumt Wolffsohn mit Klischees und Legenden in Geschichte und Politik auf. Er kritisiert scharf und pointiert den aktuellen Antisemitismus in Deutschland sowie den Umgang der Politik damit oder geht der Geschichte des Begriffs „Abendland“ auf den Grund und attackiert die Argumentationsmuster vieler Populisten. In weiteren Beiträgen setzt sich Wolffsohn mit der deutschen Nahostpolitik auseinander und stellt die Frage, was Freiheit eigentlich ist.
Die glanzvollen Essays des unerschrockenen Denkers eröffnen neue Horizonte und stehen in bester aufklärerischer Tradition.